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Von Kleingärtnern und wilden Tieren

Kann man sich einen Garten ohne Tiere vorstellen? NEIN – sicher nicht! Was wäre der Garten ohne Nützlinge, wie Vögel, Igel und Regenwürmer.  Auch im nähern familiären Umfeld hatten wir früher Kaninchen, Vögel, Hunde, Meerschweinchen, Pferde und sogar eine Schildkröte. Der Umgang mit Tieren ist uns vertraut und wir freuen uns, wenn die kleinen Meisen unsere selbstgebauten Nistkästen benutzen, um ihre kleinen darin aufzuziehen oder die kleinen Igel‘chen im Garten nach Regenwürmern und manch lästigen Schädlingen suchen.

Aber – der Schreck ist groß, wenn wir eines Tages sehen, dass der Nistkasten von einem Räuber geplündert wurde oder der liebevoll gepflegte Salat oder die neugepflanzten Rosen von Rehen abgenagt sind.  Dabei ist es wesentlichen egal ob es Nachbarskatze, der Räuber mit der Maske oder das niedliche Reh von nebenan war. Heimlich des Nachts oder im Morgengrauen sind sie unterwegs und gehen ihren Bedürfnissen nach.

Gnadenlos putzen sie die geliebten Rosen weg, knabbern die Stauden runter oder räubern die Nester der Vögel.

Ich habe ein Reh im Garten. Was kann ich tun?

Die Frage ist kompliziert. Die einen meinen: „Alles ausrotten,  was nicht hier her gehört – die stören mein Gärtnerfrieden.“ Die anderen meinen: „Artenschutz beachten und zusammen leben lernen.“

Auf alle Fälle gilt es sich an die Gesetze aus Artenschutz und Tierschutz zu halten.

Die Entnahme von Wildtieren darf nur von dafür berechtigten Personen geschehen. Im Zweifel gibt es Beratungsstellen und den Revierförster oder den Jägerverein. Der kann helfen und Beraten.

Zunächst sollte man darüber nachdenken, wie man den Garten für Wildtiere unattraktiv macht. Am Ende der Saison sollte man, wenn man Obstbäume oder Beerensträucher hat, alle nicht geernteten Früchte und auch das Gemüse entfernen. Dadurch wird das Gebiet weniger verlockend für hungrige Rehe und andere unerwünschte Eindringlinge.

Als erstes sollte man erforschen wo das Wildtier seinen Schlafplatz hat, wo es die Wechsel hat und wo es sich sicher fühlt. Dann entsprechend Maßnahmen ergreifen, z.B. Duftzäune setzen, Futterpflanzen nicht erneuern, ggf. Lärm machen mit Installation von Lichtschranke etc.

Richtige Pflanzenauswahl und kluges Kleingärtnern

Einige Pflanzen werden von Rehen gemieden und können gepflanzt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Schäden zu verringern. Vor allem ein strategisch gut positionierter Kräutergarten kann gegen Rehe helfen. Pflanzen, die eher gerne von Rehen aufgesucht und gefressen werden, sollte man wiederum eher in Nähe des Hauses anpflanzen.

Eine Art Schutzring für diese Pflanzen durch weniger bevorzugte Pflanzen ist sinnvoll. Eine Umrandung aus Knoblauch etwa wirkt bestens und die Ernte erfreut den Koch Zuhause.

Was Rehe nicht fressen: Lavendel, Pfingstrosen, Sommerflieder, Fingerhut. Was sie nicht mögen: Astern, Astilbe, Bartblume, Blausternchen, Blauraute, Dalien, Eisenhut, Jacobsleiter usw.

Den ganzen Rest fressen sie. Dornen scheinen auch zu schmecken, Him-Brom- und sonstige Beeren, fiese Heckenrosen und Weißdorn!!!

Aufgrund der aktuellen Situationen können wir leider nicht sicherstellen, dass alle bei uns eingetragenen Veranstaltungen stattfinden und unsere Informationen aktuell sind.

Wir bitten Euch um Besonnenheit und wünschen Euch: Bleibt gesund!

 Aktuelle Informationen in Halle

Die aktuellsten Informationen zu den Anordnungen der Stadt Halle (Saale) findet ihr auf der Seite der Stadt Halle (Saale):

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