Kleingärtnerverein
“An der Rohrwiese” Langenbogen e.V.

(m)ein Hobby für die ganze Familie – Natur pur

Da kann einer sagen was er will – der Garten ist immer einen Ausflug wert.

Das weiß jeder Kleingärtner – besonders dann, wenns im Früjahr die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen und es überall blüht und grünt – Spätestens dann kann man sich vor den lieben Gästen nicht mehr retten. Es ist aber auch gleichzeitig Entspannung, wenn man mit der ganzen Familie am Kaffee-Tisch sitzt und die “Mutter Natur” die beste Seite zeigt.

Aber auch der Sommer, der Herbst und der Winter ist Gartenzeit.

Wir wollen hier einige Seiten zeigen, die das Leben im Verein nahe bringt, schöner, einfacher und vor allem lebendiger macht. Alle Mitglieder, Freunde, Verwandte und Gäste sind herzlich eingeladen mit am Gelingen der Vereinsarbeit mit zu wirken.

Die Fachberater, die Obleute und der Vorstand werden sich Ihren Fragen und Wünschen stellen.

Viel Spass beim Stöbern
Kleingärtnerverein “An der Rorwiese” Langenbogen e.V.

Die Geschichte

Unser Kleingärtnerverein besteht seit 1930 und hat im Jahr 2005 sein 75-jähriges Jubiläum gefeiert. Einst Unland – wurde das Gelände den Arbeitern und Bauern verpachtet um nach den Gedanken von Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber die Ertüchtigung der Stadtjugend bei Arbeit im Grünen zu fördern.

Unter dem Begriff  „Volksgesundheit“ wurden vielerorts Kleingartengebiete  ausgewiesen, um der Bevölkerung vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine bessere Ernährung zu ermöglichen. In Deutschland gibt es mehr als eine Million Kleingärten. Zusammengenommen entspricht dies einer Fläche von mehr als 46 Tausend Hektar

Unser Kleingärtnerverein “An der Rohrwiese” hat eine Fläche von rund 3,9 Hektar und war in 78 Parzellen aufgeteilt. Im Laufe der Jahre wurden einige Parzellen geteilt und andere wieder zusammen gelegt, so dass heute auf dem Gelände noch 72 bewirtschaftete Parzellen bestehen.

Langenbogen wurde erstmals 1205 erwähnt. Zu dieser Zeit existierte unweit der Ortslage die Burg Langenbogen, auf der die Herren von Langenbogen saßen, Angehörige eines niedrigen Dienstadelgeschlechtes. Burg und Dorf kamen um 1194 an das Erzstift Magdeburg, wo es über Jahrhunderte verblieb. 1433 wurde die Burg allerdings zerstört. Ab 1450 ließ Erzbischof Friedrich III. von Beichlingen eine Domäne mit Dorfsiedlung anlegen. Im Jahr 1691 wurde das Braunkohlenwerke Langenbogen, welches Johann Wolfgang von Goethe im Amt des zuständigen Ministers 1802 besuchte, erstmalig erwähnt. 1848 erfolgt der Bau der Zuckerfabrik durch den Großgrundbesitzer Wentzel.

Touristisch attraktiv wird die Gemeinde durch die Weinberge entlang des Salzatales und verschiedene Naturpfade unter anderem in die Nachbargemeinde Zappendorf. Die „Hammerlöcher“ sind natürlich entstandene Wegschluchten, die die Entwicklung der Bodenschichten der Region gut erkennbar machen.

Neues aus dem Verein

Invasion im Pelzmantel…

…niedlich, beutegierig und ohne Konkurenz

Der Waschbär – weit oben auf der Liste der eingewanderten bedrohlichsten Tiere hier im gärtnerischen Umfeld. Er plündert Vogelnester, dezimiert Kröten- und Froschbestände. Er hält nicht einmal vor einbrüchen in Vogelhäuser inne und frisst auch deren Futter weg. Der Räuber mit der Maske ist mit Hausmitteln nicht bei zu kommen. Die Tiere sind unglaublich intelligent. Sie verstecken sich in Lauben, Dachböden und öffnen sogar die gestellten Fallen, in dem sie durch die Gitter fassen und die Riegel mit ihren Pfoten aufschieben.

Die Jagt nach den Kleinbären ist aufwändig und mühsam. Für uns Kleingärtner bedeutet das: wachsam sein, keine Futterstellen anlegen, Dachboden sichern und bei bedarf mit dem Jäger eine Falle stellen.

Invasion im Pelzmantel
Garten Nr. 12

Ein Stück Natur soll es sein?

Hier ist ein schönes Nest zum ausruhen, relaxen und aktiv rackern. Aber es geht auch anderst “Ohne Spaten und Schere”

Die wichtigste Regel:    Wenn rundherum alle fleißig Beete umgraben und Pflanzen zurückschneiden, heißt es für den Ökogärtner: Hände weg von Spaten und Schere. Der Verzicht aufs Graben erhält die Bodenschichten in ihrer Struktur mit all ihren kleinen Ökosystemen und den Lebewesen, die sich darin eingerichtet haben. Den Boden umzugraben, würde dieses Gleichgewicht über Wochen empfindlich stören. Stattdessen sollte man die Beete mit Laub oder Grünschnitt abdecken und diese Deckschicht bis zum Frühjahr liegen lassen.

Der Boden dann allenfalls vorsichtig mit der Grabegabel gelockert werden und auch das nur, wenn er sehr fest ist. Auf der Parzelle gibt es auf rund 300 m² eine gute Möglichkeit das ökologische Gärtnern kennen zu lernen. Unser Gartenfachberater wird gern zur Seite stehen.

 

Der Herbst ist gekommen…

..die Parzellen werden frei.

Wie jedes Jahr werden wir älter und es gibt auch in unserem Verein Pächter, die Ihren geliebten Kleingarten “alterswegen” aufgeben.

Hier einige Daten den Parzelle:
Fläche: ca. 398 m²; Laube mit Schuppen und überdachten Freisitz ca. 26 m²;
Inhalt und Gartenwerkzeug kann übernommen werden.

Bei Interesse ==> hier klicken 
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht

 

Parzelle N°05
Saisongärtner

Miet- und Schnuppergärten

Da es immer wieder Interessenten gibt die sich nicht entscheiden können Vereinsmitglied zu werden haben wir beschlossen den Versuch zu wagen die freien Gartenflächen auch zum Mieten anzubieten.

Allerdings sind auch bei diesem Projekt einige Regeln zu beachten.

Die Bereigestellten Flächen werden je nach Bedarf abgesteckt und sind in der Regel frei zugänglich. Wasser und Elektroanschluss ist vorhanden die gemeinschaftlich genutzt werden.

Sie haben Intresse ==> dann sprechen sie mit uns.

immer Freier Gärten mit & Ohne Laube

Im Mai werden wieder alle rege und fleißig. 

Wenn Sie sich für einen Freien Garten interessieren, dann benötigen wir einige Angaben von Ihnen. Bitte senden Sie uns eine eMail. Wir weden Sie dann anschreiben und alle Frage in einem persönlichen Gespräch klären.

Hier einige Daten zu den Parzellen:

Die meisten Parzellen sind  540 m² groß und sind mit einem Elektroanschuss und Brunnen ausgestattet. Die Lauben sind bis 24 m² groß und meist aus DDR Beständen.

Parzelle N°05

Mein Kleingarten – meine Oase

Eine kleingärtnerische Nutzung eröffnet vielfältige möglichkeiten.

Zum einen die gärtnerische Nutzung und die Nutzung der Parzelle zur Erholung. Beide Nutzungsformen sind grundsätzlich erwünscht. Das Vereinsziel “die Kleingärtnerei” sollte allerdings immer im Fordergrund stehen.

Rechtsgrundlage dieser Regelungen ist das Bundeskleingartengesetz (GKleinG).

Alte Schule oder Naturnahe, alternative Gartengestaltung, es sollte immer Erkennbar sein, dass Obst- und fruchttragenden Gehölze sowie Gemüsepflanzen angebaut werden. Die drittel-Regel ist ein gutes Mass dafür.

Was zählt zum kleingärtnerischen Anbau?

Obst- und fruchttragende Gehölze
wie zB: Obstbäume, Beerensträucher, Wildfruchtpflanzen, Weinrebe, KIWI

Gemüsepflanzen
wie zB: Kreuter, Salate, Tomaten Kohl, Bohnen, Feldfruchtpflanzen (Kartoffeln, Rüben)

Gärten zu vergeben

Das Jahr hat begonnen und wir sehen schon wieder auf den Saisonanfang. Im Mai werden wieder alle rege und fleißig im Garten arbeiten und in der Gartenanlage sind einige Parzellen für die Vergabe flott zu machen. Wer also noch freie Kapazitäten hat kann sich gern einbringen und helfen die vergabefähigen Parzellen fit zu machen.

 Auch ein Aufruf für die, die gern eine Parzelle pachten wolllen eine gute und günstige Gelegenheit sich für ein Stück Natur zu bewerben.

Wie haben Flächen mit und ohne Laube zuvergeben.  Also nichts wie ran und Bewerbung los schicken. Alles erst Mal unverbindlich prüfen und nicht lange warten bevor die besten Stücke weg sind.

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre eMail!

Vielen Dank für Ihren Besuch auf unseren Seiten.

Wenn Sie Fragen zu unserem Verein haben, so können Sie per E-Mail, Telefon oder auf dem Postweg Kontakt zu uns aufnehmen. Alternativ können Sie auch das untenstehende Formular nutzen, um uns zu kontaktieren.