Wenn die Tage kürzer werden
…und die Temperaturen sinken, beginnt für viele Igel die Suche nach einem sicheren Winterquartier. Mit einem Igelhaus im Schrebergarten kann man den stacheligen Gartenbewohnern dabei helfen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Bevor der Winter einzieht, sollte das Igelhaus kontrolliert und vorbereitet werden. Alte Blätter und Nistmaterial vom Vorjahr werden vorsichtig entfernt, damit sich keine Parasiten oder Schimmel bilden. Danach legt man den Boden mit frischem, trockenem Laub oder Heu aus – das sorgt für Wärme und Trockenheit. Auch rund um das Häuschen kann zusätzlich Laub aufgeschichtet werden, um es besser zu isolieren.
Wichtig ist ein ruhiger, windgeschützter Standort, zum Beispiel unter einer Hecke oder zwischen Sträuchern. Der Eingang sollte frei bleiben, damit der Igel ungehindert hinein- und hinauslaufen kann. Eine leichte Abdeckung mit Zweigen oder Laub lässt das Haus natürlich wirken und schützt es gleichzeitig vor neugierigen Blicken.
Mit ein wenig Aufwand kann man so einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Igel leisten – und vielleicht hat man im Frühjahr sogar das Glück, den kleinen Gartenbewohner wieder beim Aufwachen zu beobachten
